Kongresszentrum Dresden

 

Kon­gress­zen­trum Dres­den mit Kon­gress­ho­tel im umge­bau­ten Speichergebäude

Von den vie­len Neu­bau­ten, die seit 1990 im Zen­trum Dres­dens enstan­den sind, haben nur wenige es ver­mocht, sich gleich­sam als neue Glie­der in die vor­han­dene Kette der his­to­ri­schen Wahr­zei­chen der Stadt einzureihen.

Das Kon­gress­zen­trum Dres­den gehört zu die­sen Bau­ten. Es ist Bestand­teil der sog. Neuen Ter­rasse, einem Ensem­ble von Gebäu­den, das sich unmit­tel­bar an die Sil­hou­ette der his­to­ri­schen Monu­men­tal­bau­ten im Dresd­ner Zen­trum anschließt.

Wie es der Name nahe­legt, nimmt die Anlage der Neuen Ter­asse Bezug auf die Brühl­sche Ter­rasse und führt diese in west­li­cher Rich­tung fort. Das Ter­ras­sen­kon­zept wird in beson­de­rer Weise am Kon­gress­zen­trum deut­lich; der große, in Form einer Frei­treppe ange­legte Auf­gang zum Kon­gress­zen­trum bil­det ein Pen­dant zur Frei­treppe am Schloss­platz, die zur Brühl­schen Ter­rasse hin­auf­führt. Die durch die­sen Auf­gang öffent­lich zugäng­li­che Dach­ter­rasse des Kon­gress­zen­trums bie­tet ähn­lich spek­ta­ku­läre Aus­bli­cke über das Stadt­zen­trum und das Elb­tal wie das wei­ter öst­lich gele­gene Vorbild.

 

Blick auf die weit­läu­fige Dach­ter­rasse und die zur Elbe gele­gene, ele­gant geschwun­gene Glas­fas­sade des Dresd­ner Kongresszentrums

Die Archi­tek­tur des Kon­gress­zen­trums besticht durch die Ele­ganz sei­ner For­men; mit sei­ner anmu­tig geschwun­ge­nen Glas­fas­sade nimmt es Bezug auf die die sanfte Bie­gung der Elbe zwi­schen Johann­stadt und Ost­ra­ge­hege, so dass Archi­tek­tur und Land­schafts­raum in einen reiz­vol­len Dia­log tre­ten. Das vom Archi­tek­tur­büro Storch, Ehlers & Part­ner ent­wor­fene und 2001–2004 erbaute Kon­gress­zen­trum ist ein her­aus­ra­gen­des Bei­spiel dafür, wie eine beste­hende, his­to­risch gewach­sene Stadt­sil­hou­ette durch neue Ele­mente in zeit­ge­nös­si­scher Archi­tek­tur­spra­che berei­chert wer­den kann. Zusam­men mit dem benach­bar­ten Kon­gress­ho­tel im umge­bau­ten Erlwein-Speicher wird es von der Maritim-Gruppe betrieben.

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