Wohnresidenz Löwenhof

Zwi­schen Johan­neum und Stall­hof ent­steht die »Wohn­re­si­denz Löwen­hof« mit Eigen­tums­woh­nun­gen im Premium-Bereich.
Quelle: Bay­wo­bau Dres­den GmbH / Andreas Hum­mel (alle Visua­li­sie­run­gen auf die­ser Seite)

Unter dem Motto “neues inner­städ­ti­sches Woh­nen am Löwen­hof” ent­steht in der Dresd­ner Alt­stadt — in unmit­tel­ba­rer Nach­bar­schaft von Stall­hof und Johan­neum — ein licht­durch­flu­te­ter, modern gestal­te­ter Innen­hof als Herz­stück eines Häu­ser­blocks, des­sen Fas­sa­den zu den Stra­ßen­sei­ten hin über­wie­gend nach his­to­ri­schem Vor­bild rekon­stru­iert wer­den. Das Pro­jekt soll 2012 fer­tig­ge­stellt werden.

Einen ent­spre­chen­den Archi­tek­tur­wett­be­werb gewan­nen im April 2008 STELLWERK archi­tek­ten, ein jun­ges Dresd­ner Architekten-Team um den inter­dis­zi­pli­nä­ren Archi­tek­ten und Gestal­ter Phil­ipp Her­rich, der in freier Mit­ar­beit auch schon an der Pla­nung des QF (“Quar­tier an der Frau­en­kir­che”) betei­ligt war.

Zu den Beson­der­hei­ten des Bau­pro­jekts gehört der helle, begrünte Innenhof.

Hier Aus­züge aus der Pro­jekt­be­schrei­bung, wie sie auf der Web­site von STELLWERK archi­tek­ten nach­zu­le­sen ist:

“Mit­ten im Her­zen der his­to­ri­schen Alt­stadt – zwi­schen Johan­neum und Schloss, in direk­ter Nach­bar­schaft zur wie­der­auf­ge­bau­ten Frau­en­kir­che ent­steht das älteste Wohn­quar­tier der Stadt neu. Seit etwa 10 Jah­ren wird die­ser Platz durch den schritt­wei­sen Neu­bau der ein­zel­nen Quar­tiere wie­der in das Bewußt­sein der Dresd­ner und ihrer Gäste zurück geholt.

Mit dem Neu­bau am Löwen­hof soll erst­mals ein fast rei­nes Wohn­quar­tier am Neu­markt ent­ste­hen. Der Bau­herr wünscht sich in dem Gebäude Woh­nun­gen mit einer beson­de­ren Qua­li­tät der Grund­risse, der Aus­stat­tung und mit einer Fas­sade, die dem gesam­ten Bau­kör­per eine unver­wech­sel­bare Gestalt gibt und zu einer posi­ti­ven Iden­ti­fi­ka­tion der Mie­ter mit „ihrem“ Haus führt.

Zur Straße hin prä­sen­tiert sich das Quar­tier über­wie­gend in his­to­ri­schem Gewand.

Dem Innen­hof­be­reich kommt dabei eine zen­trale Bedeu­tung zu, er wird zum Mit­tel­punkt für alle Bewoh­ner der daran ange­schlos­se­nen Häu­ser. Wäh­rend im vor­de­ren Teil an der Schös­ser­gasse noch eine öffent­li­che Nut­zung durch das Restau­rant erfolgt, ist der hin­tere, pri­vate Bereich des Hofes durch einen Höhen­sprung klar abge­trennt und nur für die Mie­ter zugäng­lich. Die Öff­nung des Hofes im vor­de­ren Teil, als Erwei­te­rung der Schös­ser­gasse, erscheint im gewähl­ten Rah­men mög­lich und ver­leiht dem Innen­hof durch das Mit­ein­an­der von Gas­tro­no­mie und Woh­nen das Flair einer ita­lie­ni­schen Piazetta.

Sub­tile Kni­cke ent­lang der Fas­sade des Haupt­baus glie­dern den Bau­kör­per im Innen­hof­be­reich und opti­mie­ren die Belich­tungs­ver­hält­nisse. Der gegen­über­lie­gende Anbau des Bose­schen Hau­ses kor­re­spon­diert mit den Ein­grif­fen in die Kuba­tur des Hauptbaus.

Resul­tat ist eine ein­deu­tige Zonie­rung des Löwen­hofs in zwei Teil­be­rei­che. Die Grenze ergibt sich ent­lang der Ver­en­gung zwi­schen den bei­den Bau­kör­pern. Der vor­dere Teil bleibt durch eine Gas­tro­no­mie im Erd­ge­schoss und im Außen­be­reich öffent­lich erleb­bar — der hin­tere Teil wird zum Wohn­hof. Die aussen-räumliche Qua­li­tät liegt im Wech­sel die­ser bei­den unter­schied­li­chen, aber ein­deu­tig defi­nier­ten Räume.

Die mit Holz­werk­stoff­plat­ten ver­klei­dete Fas­sade wird durch den Wech­sel von offe­nen und geschlos­se­nen Berei­chen sowie durch beweg­li­che, als Son­nen­schutz die­nende, Schie­be­ele­mente rhyth­mi­siert. Ein­ge­schnit­tene Log­gien ver­lei­hen der Fas­sade Tiefe und set­zen die innere Wohn­qua­li­tät nach aus­sen fort.”

Die Zufahrt zur Tief­ga­rage des Quar­tiers erfolgt über eine schmale, durch ein Tor abge­schirmte Gasse zwi­schen Löwen­hof und Johanneum.

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