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	<title>Comments on: &#8220;Neues innerstädtisches Wohnen am Löwenhof&#8221;</title>
	<link>http://www.tourdresden.de/?p=433</link>
	<description>Web Log für Architektur, Städtebau, Stadtgestaltung und Städtische Identität in Dresden</description>
	<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 21:53:50 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>by: Haus1977</title>
		<link>http://www.tourdresden.de/?p=433#comment-456</link>
		<pubDate>Sat, 17 May 2008 16:24:27 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.tourdresden.de/?p=433#comment-456</guid>
					<description>naja, so schlimm ist es doch gar nicht!
das bosesche haus wird rekonstruiert, die strassenfassade des löwenhauses (oder dem rest des einstigen löwenhauses) wird rekonstruiert, die fassade des rüstkammergebäudes wird rekonstruiert. und das türmchen, das an der schössergasse stand, gab es vor dem krieg doch ohnehin längst nicht mehr. mal abgesehen davon, dass es doch - abgesehen von der zugegebenermassen pittoresken wirkung - ein riesen- quatsch wäre, ein zusätzliches WOHNhaus am neumarkt zu opfen für einen funktionslosen balkon (der vom teilabbruch des alten löwenhauses blieb) und einen winzigen, kaum nutzbaren turm (den es vor dem krieg gar nicht mehr gab). es muss mehr wohnungen am neumarkt geben! sonst verkommt er wirklich irgendwann zu einer touristenmeile, mit denen die dresdner selbst wenig zu tun haben.
ich finde allerdings, dass der gebäudeausschnitt am löwenhaus zum hof hin zu nahe am der strassenfassade ansetzt. der sollte zumindest um eine fensterachse weiter in den hof hinein verschoben werden. sonst sieht das haus irgendwie amputiert aus.
ansonsten denke ich: eine gute arbeitsgrundlage.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>naja, so schlimm ist es doch gar nicht!<br />
das bosesche haus wird rekonstruiert, die strassenfassade des löwenhauses (oder dem rest des einstigen löwenhauses) wird rekonstruiert, die fassade des rüstkammergebäudes wird rekonstruiert. und das türmchen, das an der schössergasse stand, gab es vor dem krieg doch ohnehin längst nicht mehr. mal abgesehen davon, dass es doch - abgesehen von der zugegebenermassen pittoresken wirkung - ein riesen- quatsch wäre, ein zusätzliches WOHNhaus am neumarkt zu opfen für einen funktionslosen balkon (der vom teilabbruch des alten löwenhauses blieb) und einen winzigen, kaum nutzbaren turm (den es vor dem krieg gar nicht mehr gab). es muss mehr wohnungen am neumarkt geben! sonst verkommt er wirklich irgendwann zu einer touristenmeile, mit denen die dresdner selbst wenig zu tun haben.<br />
ich finde allerdings, dass der gebäudeausschnitt am löwenhaus zum hof hin zu nahe am der strassenfassade ansetzt. der sollte zumindest um eine fensterachse weiter in den hof hinein verschoben werden. sonst sieht das haus irgendwie amputiert aus.<br />
ansonsten denke ich: eine gute arbeitsgrundlage.
</p>
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	<item>
		<title>by: Peter</title>
		<link>http://www.tourdresden.de/?p=433#comment-439</link>
		<pubDate>Sat, 26 Apr 2008 17:14:43 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.tourdresden.de/?p=433#comment-439</guid>
					<description>Das sieht einfach nur entsetzlich aus. Es ist schon traurig, wie unfähig unsere Architekten heute sind. Ich hoffe, es sind sich alle darüber im Klaren, dass der Neumarkt heute anders aussähe, hätte die GHND nicht aggressiv und hartnäckig die schlimmsten Betonkuben verhindert.

Der Neubau zur Strasse hin ist OK; fast würde ich sagen, er ist richtig gut. Aber der Hof sieht aus wie eine Neckermann-Anlage in Mallorca. Grässlich. Man könnte Höfe so schön gestalten, und das würde auch mit Neubauten gehen  (Bsp. Bauten von Köckeritz in der Saltgasse). Ich frage mich wirklich, warum &quot;moderne&quot; Architekten nicht einsehen wollen, dass ihre Architektur hoffnungslos unmodern und veraltet ist. Abgesehen davon, dass sie fast jedes schöne europäische Ensemble sprengt. Ich wünsche mir, dass man diesen Entwurf überarbeitet , und auf Brüche verzichtet. Im Moment jedenfalls hat der Entwurf noch den Charme einer sich um ein 1960erJahre-Parkhaus herumschlängelnden Achterbahn.

Der Bauhaus-Kult der 1920er Jahre ist fast 100 Jahre alt, er hat sich überlebt. Die Bevölkerung weiss es, nur die Architekten und Herr Fessenmayr wissen es noch nicht.

Gruss

Peter</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das sieht einfach nur entsetzlich aus. Es ist schon traurig, wie unfähig unsere Architekten heute sind. Ich hoffe, es sind sich alle darüber im Klaren, dass der Neumarkt heute anders aussähe, hätte die GHND nicht aggressiv und hartnäckig die schlimmsten Betonkuben verhindert.</p>
<p>Der Neubau zur Strasse hin ist OK; fast würde ich sagen, er ist richtig gut. Aber der Hof sieht aus wie eine Neckermann-Anlage in Mallorca. Grässlich. Man könnte Höfe so schön gestalten, und das würde auch mit Neubauten gehen  (Bsp. Bauten von Köckeritz in der Saltgasse). Ich frage mich wirklich, warum &#8220;moderne&#8221; Architekten nicht einsehen wollen, dass ihre Architektur hoffnungslos unmodern und veraltet ist. Abgesehen davon, dass sie fast jedes schöne europäische Ensemble sprengt. Ich wünsche mir, dass man diesen Entwurf überarbeitet , und auf Brüche verzichtet. Im Moment jedenfalls hat der Entwurf noch den Charme einer sich um ein 1960erJahre-Parkhaus herumschlängelnden Achterbahn.</p>
<p>Der Bauhaus-Kult der 1920er Jahre ist fast 100 Jahre alt, er hat sich überlebt. Die Bevölkerung weiss es, nur die Architekten und Herr Fessenmayr wissen es noch nicht.</p>
<p>Gruss</p>
<p>Peter
</p>
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